3. Irisch-Keltische Mittsommernacht 2008

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Ein paar Worte zur 3. Irisch- Keltische Mittsommernacht

von Ebbi

Weil meine Danksagung so knapp ausfiel, nun auch noch das.

Dies ist eine subjektive Sicht der Dinge rund um die 3. Irisch- Keltische Mittsommernacht. Das Ganze hat keinen Anspruch auf Richtigkeit, jeder kann anderer Meinung sein.

Die 3. Irisch- Keltische Mittsommernacht war ein Voller Erfolg. Es waren so viele Besucher wie noch nie da. Angefangen mit dem Aufbau haben wir schon am Samstag vor dem Fest. Dieser Tag ist sehr gut gelaufen, da dort schon Heidis Stand, Fraukes Küche, die Ponyschänke, das Kartoffelhaus, die Bühne und das VIP Zelt zu großen Teilen fertig gestellt werden konnten. Dies war im Nachhinein auch notwendig. Herauszuheben für diesen Tag wäre Henri Schmidtchen, der uns tatkräftig unterstützt hat, trotzdem er aus der Nachtschicht kam, was man nicht als selbstverständlich sehen sollte.

Kommen wir zu Mittwoch, dort wurde von denen die Urlaubstage geopfert haben, weiter aufgebaut. Dies nur, um mal zu erwähnen, was Leute für dieses Fest leisten. Auch das sollte man nicht als selbstverständlich hinnehmen. Im Großen und Ganzen war auch dieser Tag sehr erfolgreich, da auch hier viel herrangekarrt und aufgebaut werden konnte. Denn da kam unser WC; auf das nicht alle an Brinkels Zaun schiffen? Ich wusste gar nicht wie schwierig sich so ein Unterfangen gestalten kann, nur so ein dummes Clo aufzustellen. Das hat Nerven gekostet. Auch nicht zu vergessen, dass fast das ganze Mobiliar in der Ruine aufgestellt und sauber gemacht wurde. Am Ende des Tages dachte ich: ?Ok gut geschafft?

Der Donnerstag. Wir bekamen die Getränke, ich schaute in den LKW und dachte Mist, das muss da alles raus, aber auch das haben wir in einem gemeinsamen Kraftakt geschafft. Und die Getränke und Sch?. schweren Zapfanlagen an Ort und Stelle zu bringen.
Auch unseren fleißigen Bienchen der Dekoabteilung wuselten rastlos über den Platz und dekorierten alles, was irgendwie trist und langweilig aussah. Ein großes Lob an unsere Frauen der Dekoabteilung, der Festplatz sah echt supi aus.
Auch die ersten Marktleute schlugen an diesem Tage ihre Zelte auf dem Hagen auf. Auch unser schicker neuer Schankwagen, den Dietmar und Sabine in mühevoller Arbeit bauten, fand seinen Platz auf dem Hagen. Am Donnerstagabend konnte man dann schon sehen worauf wir das ganze Jahr hin gearbeitet haben. Als krönender Abschluss dieses Tages erreichte Deutschland auch noch das Halbfinale der EM mit einem starken Sieg über Portugal.

Der Freitag. Ich würde sagen der Tag des Wiedersehens, der große Anreisetag unserer Lagerleute. Ich hatte ja immer noch einige Bauchschmerzen nach der Bauchlandung mit Martin Gott. Aber ich muss sagen, Sven ganz großes Tennis, was da in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt wurde. Alles wurde gut, als dann Scherbelhaufen anreiste und ein richtig schönes Konzert darbot. Ich konnte dann auch relaxen, als ich sah, wie viele Menschen dann doch den Weg an einem Freitag auf den Hagen fanden.

Der Samstag. Noch mit kleinen Augen kroch ich aus dem Zelt und die Sonne lachte mir ins Gesicht, ich dachte jep, das Wetter passt. Das wird der Tag unserer Elektroabteilung, abends kommen ja die Bands. Aber auch das lief alles super, bis auf den ewigen Soundcheck von Cradem. Aber es ging ja schon Nachmittags los mit unserem übergroßem Bernulf, der sich als Kuppler betätigte, obwohl es vergebliche Liebesmühe war, da sie schon verheiratet waren. Aber war trotzdem cool. Danach kam der große Ansturm der Omis und Mütter mit ihren Enkeln und Kindern. Da wurde es das erste Mal etwas turbulent in der Schänke. Auch hier ein rund um schönes Programm, was die Schule und der Kindergarten auf die Beine stellte. Danach war Breeze dran, sorry aber ohne mich. Das Maß der Dinge war nun voll, was die Mittelalterlichkeit anging. Ich musste duschen und mich rasieren. Gott sei dank war Mario da und übernahm für mich.

Als ich dann wieder oben war, ging es Schlag auf Schlag. Es wurde langsam voll. Es bildeten sich so sehr Menschenschlangen an den Kassen, dass sogar unsere Security mit Eintrittskarten verkaufen mussten. Das war dann auch schnell an den Schänken zu spüren, ich denk auch bestimmt an den anderen Ständen. Bloß dummer Weise lief das Helle nicht und jeder wollte Helles, son schit, das ist Stress pur. Das mit dem Stress sollte sich auch noch den ganzen Abend hinziehen, weil einmal Bier alle war, mal die Cola, dann auch noch das Kleingeld und diese Probleme wechselten sich mit einer unglaublichen Regelmäßigkeit ab. Ich kam mir vor wie ein Bettler. Alle halbe Stunde habe ich alle Stände abgeklappert wegen Kleingeld. Kurz vor dem Kollaps hatte Cradem ein Einsehen und fing endlich an zu spielen und es wurde etwas ruhiger. Nachdem dann auch die letzten Schnapsnasen sich langsam auf den Heimweg gemacht haben, lud uns unser Sven noch zu einer Afterworkparty ein. Ich muss sagen Sch?.., war das ne geile Party. So was hab ich lange nicht erlebt. Weiber, Saufen und Gesang alles auf einmal. Aber da gab es noch ein prägendes Erlebnis, mein Kumpel eingeklemmt zwischen zwei, für seine Verhältnisse, riesigen Kerle. Aber so, dass er nur noch seine rechte Hand bewegen konnte und eben diese klatschte immer Hilfe suchend auf den Tisch. Er lachte noch, also kann es so schlimm nicht sein, dachte ich. So langsam wurde unser Kreis kleiner, aber nicht leiser, so dass eine komische Nachtgestalt auf uns zu kam und etwas erregt irgendwas meckerte. Alle guckten sich fragend an, zuckten mit den Schultern und weiter ging es. Ich hab mir sagen lassen, uns hat man bis ins Dorf gehört, von denen die sich schon vorher davon gestohlen haben. Aber auch die beste Party geht zu Ende.

Der Sonntag. Der Tag des großen Aufräumens und der Verabschiedung.
Für mich waren einige wieder mal zu früh da. Aber das lag wohl mehr daran, dass ich erst um sechs im Bett war. Aber egal Arsch hoch und aufräumen, dachte ich so. Naja und der Anfang war auch nicht so einfach. Aber die Arbeit war ja nun mal da und musste gemacht werden. Man hat es allen angesehen, wie die letzten Tage gezerrt haben. So abends um 6 Uhr waren wir so weit, dass wir an einen Absacker denken konnten. Gesagt getan, halb acht waren wir bei Heidi und Paul. Da wurde es schon wieder spät bei Pizza und Bier. Zuhause angekommen auf der Couch, 5 Minuten und mein Fernseher und ich war weg.

Soviel zu unserem Fest von mir.

Fazit: Lange drauf gewartet, viel Arbeit, zu schnell vorbei

 

Im Nachgang noch einpaar Dinge die mir positiv oder auch negativ aufgefallen oder aufgestoßen sind Positive Dinge.
Ein großes Lob an Loni und Heiko, was die beiden für ein schönes Programm auf die Beine gestellt haben, naja was ich davon sehen konnte. Natürlich auch für die vielen kleinen Dinge die sie noch alles so organisiert haben, wie das WC, der Müllcontainer, das Lager und und und.

Des Weiteren möchte ich mich auch bei unseren Werbetanten, für die Flyer Plakate Zeitungsartikel usw., und alle die dabei mitgeholfen haben die Werbung zu verteilen, bedanken. Auch Heidis Suppenküche war eine Augenweide.

Nicht zu vergessen die Leute die ich quälen musste, alle die beim Zapfen und Verkaufen angestellt waren. Ihr habt einen super Job gemacht, da wurde sogar freiwillig länger gemacht. Aber hier möchte ich mal einige herausheben die mich besonders beeindruckt haben. Da war zum einen Maik, der den ganzen Freitagabend in der Ruine stand und gezapft hat. Aber da gab es auch noch drei Newbis, die vorher soviel flatter davor hatten, dass sie mit mir noch bis 5 Minuten vor Start diskutierten. Mit anfänglichen Schwierigkeiten haben sie das dann sogar richtig gut gemacht. Wen ich meine, könnt ihr euch sicher denken: Kristin, Meiki und Ina.

Aber es gab ja noch mehr, auch unsere letzten Mohikaner am Grill in der Ruine haben reichlich lange durchgehalten. Und auch nicht zu vergessen, die Leute die spontan ausgeholfen haben, weil sie gesehen haben, es ist Hilfe von Nöten.Und ich könnte immer noch so weiter machen, ich weiss ihr habt alle euer Bestes gegeben wo ihr auch wart, ob in den Schänken, in den Küchen und Essenständen, oder auch an den Kassen. Dafür möchte ich mich bedanken.

 



Negative Dinge.Die verkneif ich mir an dieser Stelle.

 

Soviel dazu euer Ebbi

Ps. Sollte ich jemanden vergessen haben, sorry es ist schon halb fünf Uhr morgens

 


von Loni

Da ich nun so viel tolle Resonanz von euch gelesen habe und Ebbi und Sven sich von der Seele reden (schreiben) mussten, werde auch ich mal die Tastatur meines Computers quälen.
Also, Heiko und ich sind natürlich auch der Meinung, dass das 3. Irisch-keltische Fest ein voller Erfolg war. Wir hätten nie gedacht, dass auch nach 3 Jahren alle unsere Turmfalken noch immer so mit uns mitziehen, uns so tatkräftig unterstützen und immer mit neuen Ideen dabei sind, auch wenn es ganz schön schlaucht. Jeder kennt nun schon seine Aufgaben und unterstützt auch mal die Anderen, wenn Not am Mann ist. Das finden wir einfach super von euch!!!!!!!!
Ja, wie ihr wisst hatten wir bei der Planung und Orga des 3. Festes von Anfang an schon einige Schwierigkeiten. Das fing an, als uns Martin Gott die Freundschaft kündigte und wir somit kein Lager hatten. Unsere Wahl fiel auf Sven (mit In Taberna) und das war gut so. Wenn diese Truppe auch ganz schön kurbeln musste, um ein Lager zu organisieren, müssen wir doch feststellen, dass sie das ganz, ganz super gemeistert haben. Weiter so Jungs und Mädel!!!!!
Es gab auch noch viele andere Probleme und Problemchen, die mir oft in den Nächten meinen Schlaf raubten. Doch ich glaub schon, dass wir das alle gemeinsam gut gelöst haben und Außenstehende dieses kaum mitbekommen haben.
Sicherlich haben wir auch bei diesem Fest wieder aus negativen Punkten lernen können. Ich muss bessere Absprachen mit den Bands führen, damit sie unser Publikum nicht so lange warten lassen. Weiterhin brauchen wir unbedingt einen zweiten Fleischstand, da uns die Leute das Fleisch und die Würstchen bald roh vom Grill gezogen haben und auch das Thema Eintrittsgelder muss unbedingt noch mal besprochen werden. Und, und, und???. Aber mehr darüber dann bei unserer Hauptversammlung am 9. Juli 08.
Auch wir möchten uns nochmals recht herzlich bei allen Turmfalken und fleißigen Helfern bedanken und hoffen, dass wir uns auch in den nächsten Jahren weiterhin so gut verstehen und gemeinsam mit viel Spaß und Freude dabei sein werden.
Heiko und Ilona

3. Irisch-Keltische Mittsommernacht 2008
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